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Hypothek: Vorbezug oder Verpfändung von Vorsorgegelder?

Dienstag, 16. April 2013
 
Verfasst von Concetta Casili
Tags: Lebensversicherung, Pensionskasse, Säule 2, Säule 3a

Mit dem Vorbezug oder der Verpfändung von Guthaben der Pensionskasse oder der Säule 3a können zusätzliche Eigenmittel für das selbstbewohnte Wohneigentum beschafft werden. Die Konsequenzen eines Vorbezug resp. einer Verpfändung der Vorsorgegelder sind abzuwägen.

Beim Vorbezug von Geldern der 2. oder der 3. Säule wir das Eigenkapital erhöht. Somit sinken Hypothekar-Betrag und Zinsbelastung. Das bezogene Kapital wird beim Vorbezug zu einem reduzierten Satz, getrennt vom restlichen Einkommen, versteuert. Durch den Vorbezug der Vorsorgegelder entsteht eine Vorsorgelücke - und diese schmälert Ihre Altersrente. Deshalb ist es empfehlenswert, diese Vorsorgelücke rechtzeitig über einen Einkauf wieder aufzufüllen oder über ein 3a-Konto indirekt zu amortisieren.

Ein Vorbezug darf dabei höchstens alle 5 Jahre geltend gemacht werden. Der Minimalbetrag beträgt CHF 20‘000 bei der Pensionskasse und der Höchstbetrag ist auf dem Leistungsausweis der PK ersichtlich. Dagegen gibt es bei 3a-Produkten keinen Mindestbetrag, als Maximalbetrag gelten Kontostand oder Rückkaufswert der Lebensversicherung.

Während vorbezogene Pensionskassengelder bei einer Neufinanzierung maximal die Hälfte der erforderlichen Eigenmittel ausmachen dürfen, gelten Vorbezüge der Säule 3a als „echte Barmittel“ – es ist also grundsätzlich vorstellbar, dass die gesamten Eigenmittel (20%) bei einem Immobilienkauf aus der Säule 3a stammen. Zu beachten ist darüber hinaus, dass Vorsorgegelder nicht für die Finanzierung von Ferienwohnungen und vermieteten Liegenschaften verwendet werden können.

Im Falle einer Verpfändung der Vorsorgegelder bleiben Eigenkapital und Hypothekar-Betrag gleich. Durch die hinterlegte Sicherheit können mehr als 80% des Kaufpreises finanziert oder der Zinssatz der Hypothek (aufgrund der höheren Sicherheiten für die Bank) verbessert werden. Eine Verpfändung bringt keine direkten steuerlichen Konsequenzen und die Altersleistungen bleiben ebenfalls ungekürzt.

Ob man sich letztlich eher für einen Vorbezug oder für die Verpfändung der Vorsorgegelder entscheiden sollte, kommt auf die individuelle Situation an und es lohnt sich, die Meinung von einem unabhängigen Berater wie HypoPlus einzuholen. Kontaktieren Sie uns unverbindlich auf die Nummer 044 500 71 61.

Autor(in)

Concetta Casili

Concetta Casili

Concetta Casili ist Senior Hypotheken-Spezialistin bei HypoPlus.

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