Günstige Hypotheken - neutrale Beratung
Rufen Sie uns an: 044 500 71 61

 

Baurecht

Freitag, 01. November 2013
Tags: Hypothekarmarkt

Mit der Baurechtsdienstbarkeit erhält der Baurechtnehmer das Recht, eine Liegenschaft auf einem Baurechtgrundstück zu errichten („Baurecht“). Das Grundstück wird ihm dabei durch den Baurechtgeber gegen Bezahlung des Baurechtzinses während der gesamten Baurechtsdauer zur Verfügung gestellt. Da die Vertragsgestaltung für Baurecht komplex ist, sollte der Kaufinteressent das Geschäft gründlich prüfen.

Als Baurechtgeber tauchen oftmals die öffentliche Hand und Stiftungen auf. Diese sichern sich mit dem Baurechtsvertrag eine Rendite für die gesamte Baurechtsdauer, ohne das Grundstück zu verkaufen. Der Baurechtsvertrag bedarf der öffentlichen Beurkundung. Darin sind die Rechte und Pflichten des Baurechtgebers und Baurechtnehmers geregelt. Die Baurechtsdienstbarkeit ist zwischen 30 und 100 Jahre gültig und kann nach Ablauf um weitere 100 Jahre verlängert werden. Während der Laufzeit müssen für Änderungen der Vertragsbestimmungen beide Parteien zustimmen.

Kostenfolgen des Baurechts

In der Regel sind die Kosten für eine Immobilie im Baurecht geringer als beim konventionellen Kauf einer Liegenschaft, da die Kosten für das Bauland entfallen. Ungewissheit für den Käufer bietet jedoch die zukünftige Entwicklung des variablen Baurechtzinses - die finanziellen Folgen für das Haus im Baurecht sind somit nicht genau beziffern. Es empfiehlt sich daher, den Baurechtsvertrag vor Unterzeichnung gründlich zu studieren und allenfalls Rat bei einer neutralen Fachperson einzuholen.

Baurechtzins

Der Baurechtnehmer bezahlt dem Baurechtgeber den Baurechtzins. Es wird im Voraus vereinbart, wie der Baurechtzins berechnet wird. Es steht beiden Parteien offen, mit welcher Methode der Baurechtzins berechnet wird. Dieser ist in der Regel variabel und kann beispielsweise an die Teuerung gekoppelt werden.

Heimfallentschädigung

Bei Vertragsunterzeichnung wird ebenfalls die Höhe der Heimfallentschädigung festgelegt. Diese Entschädigung wird durch den Baurechtgeber an den Baurechtnehmer bezahlt, sobald der Vertrag für das Baurecht ausläuft und die Baute ins Eigentum des Baurechtgebers fällt.

Zurückhaltung bei Finanzierungen von Liegenschaften im Baurecht

Die Finanzinstitute zeigen sich eher zurückhaltend in der Vergabe von Hypotheken auf Liegenschaften im Baurecht. Einerseits ist es komplex, den fairen Wert der Liegenschaft zu ermitteln. Andererseits handelt es sich beim Baurecht um sehr langfristige Verträge (von bis zu 100 Jahren), deren Entwicklungen und finanzielle Konsequenzen schwer einzuschätzen sind. Je nachdem wie der Baurechtsvertrag ausgestaltet wurde kann es sein, dass sich dieser mit der Zeit völlig zu Ungunsten des Baurechtgebers oder des Baurechtnehmers entwickelt. Die Nachfrage für Liegenschaften im Baurecht ist zudem relativ eingeschränkt. Muss die Immobilie im Baurecht aus unerwarteten Gründen vorzeitig verkauft werden (z.B. infolge Scheidung oder Tod des Ehegatten), kann sich die Suche nach einem Käufer schwierig ausgestalten und auszögern – insbesondere wenn der vereinbarte Baurechtszins zu hoch ist.

HypoPlus unterstützt Sie in der Entscheidungsfindung und in der Suche nach einer günstigen Finanzierung für Ihre Immobilie im Baurecht. Rufen Sie uns unter der Nummer 044 500 71 61 unverbindlich an.


Jetzt günstige Hypothek finden  Fragen? Tel. 044 500 71 61

Kontaktieren Sie uns

  

044 500 71 61
Mo-Fr 8:00-18:00

  

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!