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Grundstückgewinnsteuer

Freitag, 13. September 2013
Tags: Steuern

Die Grundstückgewinnsteuer wird beim Verkauf einer Liegenschaft erhoben. Die Grundstückgewinnsteuer wird aufgrund der Haltedauer der Immobilie und des erzieltes Gewinns berechnet. Aufgrund der markanten Preissteigerungen der letzten Jahre im Immobiliensektor fliessen nun beträchtliche Beträge in die Kassen der Kantone.

Die Grundstückgewinnsteuer wird durch die Kantone erhoben, aber nicht durch den Bund. Die Steuer wird beim Veräusserungszeitpunkt fällig und muss durch den Verkäufer entrichtet werden. Davon betroffen sind sowohl natürliche als auch juristische Personen.

Festlegung der Grundstückgewinnsteuer

Als Gewinn wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis und Anlagekosten bezeichnet. Sind die entsprechenden Belege vorhanden, können wertvermehrende Investitionen zu den Anlagekosten addiert werden. Diese Belege sind dementsprechend über die gesamte Haltedauer der Immobilie aufbewahrt werden. Schätzungskosten und Maklerprovision können ebenfalls den Anlagekosten angerechnet werden.

Massgebend für den Steuersatz zur Berechnung der Grundstückgewinnsteuer sind Haltedauer der Immobilie und Standort der gelegenen Sache (Kanton). Die Besteuerung kann je nach Kanton sehr stark variieren. Langfristig realisierte Grundstückgewinne werden weniger stark besteuert als kurzfristige Grundstückgewinne. Bei sehr kurzer Besitzdauer kann die Grundstückgewinnsteuer bis zu 60% betragen. Eine Immobilie langfristig zu halten zahlt sich aus - im Kanton Zürich wird nach 20 Jahren Besitzdauer die maximale Ermässigung erreicht.

Aufschub der Grundstückgewinnsteuer

Erwirbt der Verkäufer innerhalb der nächsten 1-5 Jahre (je nach Kanton) nach dem Verkauf eine ausschliesslich selbstgenutzte Ersatzliegenschaft derselben Preiskategorie, kann ein Steueraufschub beantragt werden (latente Steuer). Dabei wird die Erhebung der Grundstückgewinnsteuer auf den Zeitpunkt des nächstens entgeltlichen Eigentumswechsels gesetzt. Dies gilt ebenfalls wenn der Verkäufer eine Ersatzliegenschaft baut. Die bisherige Gemeinde sollte bereits vor dem Verkauf schriftlich über das Vorhaben informiert werden. Ist die Ersatzliegenschaft günstiger als die veräusserte Liegenschaft ist die Grundstückgewinnsteuer dennoch auf dem nicht reinvestierten Verkaufserlös zu entrichten. Der Aufschub der Steuer ist hingegen bei vermieteten Objekten, Zweitwohnungen und Ferienliegenschaften ausgeschlossen.

Die Erhebung der Grundstückgewinnsteuer kann auch in weiteren Ausnahmefällen aufgeschoben werden. Dies kann beispielsweise bei unentgeltlichem Eigentumswechsel (z.B. Erbgang, Erbvorbezug oder Schenkung) oder bei Eigentumsübertragung unter Ehegatten infolge einer Scheidung geschehen.

Sicherstellung der Grundstückgewinnsteuer

Auch der Käufer einer Liegenschaft sollte die Grundstückgewinnsteuer gut im Auge behalten. Die Sicherstellung des provisorisch berechneten Steuerbetrages sollte im Kaufvertrag vereinbart werden. Der Käufer haftet nämlich, falls der Verkäufer die Grundstückgewinnsteuer nicht bezahlt, kann die Steuerbehörde ein gesetzliches Pfandrecht auf der Liegenschaft geltend machen.


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