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Hypothek bei Scheidung oder Trennung

Montag, 06. Januar 2014
Tags: Festhypothek, Hypothekarmodell

In den letzten Jahren haben Ehepaare vermehrt den Schritt zum Wohneigentum gewagt. Die aktuell (2013) tiefen Hypothekarzinsen unterstützen diese Entwicklung. Problematisch wird es jedoch falls es zu einer Scheidung bzw. Trennung kommt, denn dies kann teuer zu stehen kommen.

Bei Scheidung bzw. Trennung Einigung suchen

Tritt eine Trennung oder Scheidung ein, sollten beide Parteien darüber einig werden (allenfalls unter Miteinbezug eines Mediators), was mit dem gemeinsamen Wohneigentum geschehen wird. Soll die Liegenschaft durch eine Partei übernommen werden, muss diese den Ex-Partner für seinen Anteil entschädigen. Um den Verkehrswert der Liegenschaft festzulegen, empfiehlt es sich, einen anerkannten Schätzer zu beauftragen.

Wurden Vorsorgegelder beim Kauf eingesetzt, so müssen diese bei einer Scheidung bzw. Trennung (bzw. nach der Eigentumsübertragung) zurückgeführt werden. Viele Fälle scheitern nach einer Scheidung bzw. Trennung an der Tragbarkeit, denn das Einkommen eines Partners allein reicht meistens nicht aus, um die Hypothek zu tragen. Vor der Scheidung bzw. Trennung haften in der Regel Ehegatten oder Konkubinatspartner solidarisch für die gemeinsame Hypothek (vor der Scheidung bzw. Trennung). Daher bleibt oftmals den Kunden bei einer Scheidung bzw. Trennung keine andere Wahl, als die Liegenschaft zum Verkauf auszuschreiben.

Saftige Busse beim Ausstieg aus der Hypothek

Wird die Liegenschaft infolge Trennung oder Scheidung veräussert, so muss die Hypothek je nach Hypothekarmodell vor Laufzeitende gekündigt werden (vorzeitige Auflösung). Die Vorfälligkeitsentschädigung kann je nach Fall mehrere Zehntausend Franken kosten. Zudem müssen die Kunden je nach Marktlage vielleicht noch einen Wertverlust einstecken – dies falls der Verkaufspreis unter dem damaligen Kaufpreis liegt.

In guten Zeiten vorsorgen

Nichtdestotrotz scheint in einigen Fällen die Veräusserung der Liegenschaft dennoch die beste Lösung zu sein, die beiden Parteien einen Neuanfang ermöglicht. Noch besser ist es bereits vor dem Kauf einer Liegenschaft sich darüber Gedanken zu machen, was im Trennungs- bzw. Scheidungsfall mit dem Eigenheim und mit der Hypothek geschehen soll.

Mit der Wahl von Hypotheken mit kürzeren Laufzeiten bzw. Libor-Hypotheken nimmt das Risiko einer vorzeitigen Zwangsauflösung der Hypothek ab. Für weitere Sicherheit kann man sorgen, in dem das Geld, welches beim aktuell tiefen Zinsniveau im Vergleich zum historischen Durchschnitt eingespart werden kann, auf die hohe Kante gelegt wird. Dieses Kapital kann als Reserve für finanzielle Engpässe und bei höheren Zinsphasen dienen.


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