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Hypothek: Direkte Amortisation vs. Indirekte Amortisation

Montag, 22. Juli 2013
Tags: Amortisation, Hypothekarmodell

Will man eine bestehende Hypothek amortisieren, stehen dem Hypothekarschuldner zwei Möglichkeit zur Wahl: Die direkte Amortisation und die indirekte Amortisation.

Wird die direkte Amortisation gewählt, so reduziert sich die Hypothek jeweils um den Amortisationsbetrag und somit auch die Zinslast. Der Zinsabzug, der in der Steuererklärung geltend gemacht werden kann, wird somit ebenfalls reduziert und dies führt letztendlich zu einer Erhöhung der Steuerlast. Übrigens – die direkte Amortisation ist auch bei Festhypotheken möglich. Dafür muss der jährliche Amortisationsbetrag schriftlich im Kreditvertrag festgehalten werden.

Wer die indirekte Amortisation der Hypothek wählt, zahlt jeweils den zu amortisierende Betrag auf ein 3a-Konto ein. Dabei wird dieses 3a-Konto zugunsten der Bank verpfändet. Die Hypothek bleibt gleich hoch und somit auch die Hypozinsen. Diese können vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Ebenfalls in Abzug gebracht werden können die Einzahlungen auf das 3a-Konto. Dies zahlt sich bei der Einkommenssteuer aus. Aber aufgepasst, diese Beiträge sind beschränkt: Im Steuerjahr 2013 können beispielsweise steuerpflichtige Personen, welche an einer Pensionskasse angeschlossen sind, den Höchstbetrag von CHF 6‘739 einzahlen, Selbstständige und Steuerpflichtige ohne 2. Säule können maximal CHF 33‘969 einzahlen. Die indirekte Amortisation der Hypothek ist für die Vermögenssteuer ebenfalls vorteilhaft: Die Hypothek kann vollumfänglich vom zu besteuernden Vermögen abgezogen werden und die 3a-Guthaben sind steuerfrei. Das 3a-Guthaben wird erst bei Bezug zu einem reduzierten Steuersatz, getrennt vom übrigen Einkommen, versteuert.

Weiterhin zu beachten sind die Zinssätze für die 3a-Konti. Die Konditionen variieren stark je nach Anbieter – und der Zinssatz macht einen riesigen Unterschied beim Endguthaben, welches letztendlich ausbezahlt wird. Zahlt man beispielsweise 45 Jahre lang jährlich den Betrag von CHF 6‘739 zum aktuell tiefsten Zinssatz von 1% (Stand Februar 2013) ein, beläuft sich der Kontostand am Schluss auf CHF 380‘625.96. Wird dasselbe Kapital hingegen zum aktuell höchsten Zinssatz von 2.15% verzinst (Stand Februar 2013), beläuft sich das Endkapital letztendlich auf CHF 502‘921.85, also sage und schreibe CHF 122‘295.89 mehr! Oftmals ist im Kreditvertrag der Hypothek vorgegeben, dass das bankeigene 3a-Konto für die indirekte Amortisation zu benützen ist. Vor Abschluss der Hypothek empfiehlt empfiehlt es sich, mit der Bank über diese Klausel zu verhandeln.

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