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Hypothek: Tipps für die Bankverhandlung

Montag, 23. September 2013
Tags: Hypothekarzins

Beim Abschluss einer Hypothek ist gute Vorbereitung das A und O für den Kunden. HypoPlus gibt im folgenden Artikel einige Tipps für die Bankverhandlung rund um Ihre Hypothek.

Wie kann ich als Kunde mein Rating für meine Hypothek verbessern?

Das Kundenrating spielt eine sehr wichtige Rolle in der Hypotheken-Preisgestaltung durch die Bank. Der Kunde kann das Rating zu seinen Gunsten beeinflussen, in dem er beispielsweise weitere Sicherheiten zur Verfügung der Bank stellt. Dies können wie folgt aussehen:

  • Zusätzliche Bar-Eigenmittel (neben dem Minimum von 20%)
  • Verpfändung der Pensionskasse
  • Verpfändung der 3. Säule (3a-Konto, Lebensversicherungspolice)
  • Garantie einer Drittperson (Solidarschuldnerschaft)

Neben diesen finanziellen Aspekten kann beispielsweise ein gut verpacktes und vollständig eingereichtes Dossier sich positiv auf die Bankverhandlung auswirken.

Lohnt es sich überhaupt zu verhandeln?

Verhandeln lohnt sich! Es ist vermehrt festzustellen, dass gewisse Kundengruppen tendenziell weniger gute Angebote abschliessen – dies weil sie nicht verhandeln!

Eine Zinsdifferenz von „nur“ 0.1% bei 10 Jahre Laufzeit und CHF 500‘000 Hypothekarvolumen bedeutet bereits eine Zinsersparnis von CHF 5‘000! Da lohnt es sich den Aufwand auf sich zu nehmen, verschiedene Offerten von Banken und Versicherungen einzuholen und diese zu vergleichen. Ein Hypotheken-Broker wie HypoPlus kann Ihnen diese Arbeit abnehmen und Sie in der Suche nach der günstigsten Hypothek unterstützen.

Die Banken haben tendenziell ein offenes Ohr in Hypotheken-Verhandlungen, wenn der Kunde bereit ist, weitere Vermögenswerte (beispielsweise in Form von Kontoguthaben, 3a-Guthaben oder eines Wertschriftendepot) zur Bank zu transferieren.

Der vorhandene Spielraum ist abhängig von der Höhe der in den „Schaufensterpreisen“ enthaltenen Kundenmarge – einzelne Finanzinstitute publizieren sehr hohe Hypotheken-Schaufensterpreise, auf welche sie dann grosszügige Abschläge gewähren, andere Finanzinstitute hingegen veröffentlichen „vernünftigere“ Hypothekar-Zinssätze und gewähren dementsprechend weniger Abschläge.

Wie wird der Wechsel der Hypothek zu einem anderen Finanzinstitut abgewickelt?

Damit die Hypothek durch ein neues Finanzinstitut abgelöst werden kann, ist es wichtig, dass die gesamte Hypothek fällig wird und nicht nur eine von mehreren Hypothekartranchen. Lesen Sie hierzu unseren Artikel „Gestaffelte Hypotheken: Vorsicht mit Tranchen“.

Die Ablösung einer Hypothek via ein neues Finanzinstitut ist ein gängiges Geschäft in der Schweiz. Der neue Kreditgeber (Bank/Versicherung) kümmert sich um die Ablöseformalitäten. Die bestehende Hypothek muss unter Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden.

Kann die Bank den Zinssatz der Festhypothek während der Laufzeit erhöhen?

Diese Thematik wir vermehrt durch die Medien thematisiert. Tatsächlich sehen einige Finanzinstitute in ihren Kreditverträgen die Möglichkeit vor, Kosten, welche durch regulatorische Massnahmen der Aufsichtsbehörden verursacht werden, dem Kunden abzuwälzen. Ob die Finanzinstitute eine solche Klausel wirklich durchsetzen könnten, ist noch unklar. Weitere Informationen zum Thema AGBs finden Sie im Artikel „Hypothek: Studieren Sie Ihren Kreditvertrag genau!“.

Bitte beachten Sie ebenfalls dass nach Ablauf des Rahmenvertrages der Libor-Hypothek (oder Geldmarkt-Hypothek) die Marge neu verhandelt werden muss.


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