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Hypotheken-Zinsen 2013

Donnerstag, 09. Januar 2014
Tags: Hypothekarzins, Regulierung, Zinsentwicklung

Eine Kombination von diversen Faktoren hat dazu geführt, dass die Banken im Jahr 2013 die Schraube angezogen haben. Einerseits werden den Hypothekarkunden aufgrund höherer Margen höhere Hypotheken-Zinsen belastet und andererseits werden immer strengere Kreditrichtlinien angewendet. Dies hat direkte auf die für Kunden relevanten Hypotheken-Zinsen 2013.

Höhere Kosten führen zu Erhöhung Hypotheken-Zinsen

Mehrkosten für die Banken führten dazu, dass die Margen bei Hypotheken erhöht wurden und somit die Hypotheken-Zinsen im Jahr 2013 schrittweise gestiegen sind:

    • Basel III führt dazu, dass Banken höhere Eigenmittelquoten für risikobehaftete Kreditgeschäfte hinterlegen müssen.
    • Die zusätzlichen Kosten aufgrund des im September 2013 in Kraft getretenen Kapitalpuffers wurden bereits zu Beginn des Jahres den Zinssätzen angerechnet.

Strengere Kreditrichtlinien führen zu zurückhaltender Kreditpolitik

Es ist zu beobachten, dass Kunden ihre Kreditgesuche im Vergleich zu früher vermehrt abgelehnt sehen. Dies gründet meist in einem oder mehreren Punkten der Kreditvergabe der Finanzinstitute:

      • Es besteht eine Amortisationspflicht für die 2. Hypothek innerhalb von 20 Jahren
      • 10% des Kaufpreises müssen in Form von „echten“ Eigenmitteln beschafft werden (nicht aus der Pensionskasse)
      • Da die Bank riskante Geschäfte mit Belehnung über 80% (sogenannte Exeption to policy (ETP)-Fälle) mit zusätzlichem Eigenkapital hinterlegen muss, werden die Kreditrichtlinien konsequenter umgesetzt
      • Aufgrund der zum Teil exorbitanten Preisen am Immobilienmarkt befinden sich die internen eher konservativen Schätzwerte der Bank vermehrt unterhalb der Kaufpreise, was dazu führt, das der Kunde die Differenz mit Eigenkapital kompensieren muss
      • Besonders vorsichtige Finanzinstitute gewähren in gewissen Regionen oder in hohen Preissegmenten Belehnung nur bis 66% (1. Rang)

Auswirkungen höherer Hypotheken-Zinsen auf den Immobilienmarkt

Die einerseits durch den Margenanstieg steigenden Hypotheken-Zinsen sowie die strengeren Richtlinien bei der Kreditvergabe wirken sich bereits heute auf die Preise am Immobilienmarkt aus – auch Kaufinteressenten sind beim aktuellen Preisniveau vorsichtiger geworden und achten beim Immobilienkauf stärker auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

So verzeichnen Branchenkenner nach dem ungebremsten Anstieg der Immobilienpreise seit Jahresbeginn (2013) eine Verlangsamung des Wachstums am Immobilienmarkt. Die Situation habe sich ausserhalb der Hotspots Genf und Zürich entschärft und die Befürchtungen einer Preisblase am Immobilienmarkt sind zurückgegangen. Jedoch gehen dieselben Experten aufgrund des Bevölkerungswachstums (Demographie und Zuwanderung) und den anhaltenden tiefen Hypothekarzinsen weiterhin mit hohem Nachfrageverhalten am Immobilienmarkt aus.


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