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Renovation

Dienstag, 26. November 2013
Tags: Steuern, Umbau

Beim Kauf einer älteren Liegenschaft sind oftmals grössere Renovationen fällig, welche sich jedoch substanziell auf das Wohnbefinden und den Liegenschaftswert auswirken. Mehrkosten und Baumängel können jedoch die Freude am neuen Eigenheim trüben. Gute Planung sowie der Miteinbezug von Fachpersonen schützen Sie vor böse Überraschungen.

Budget für die Renovation festlegen

Legen Sie vorerst fest, welche Arbeiten bei der Renovation fällig sind und ordnen Sie diese nach Prioritäten. Erstellen Sie mit Hilfe eines Architekten einen Kostenvoranschlag. Dabei ist es sinnvoll, eine Reserve von 10-20% einzuplanen.

Anschliessend gilt es im Bankgespräch abzuklären, welcher Kreditbetrag Ihnen für die Renovation zur Verfügung gestellt werden kann. Ist die Bank nicht bereit, die Renovation vollumfänglich für die Finanzierung zu berücksichtigen, müssen entweder mehr Eigenmittel eingebracht werden oder gewisse Posten gestrichen werden.

Werterhaltende und wertvermehrende Renovation

Die Steuerbehörde unterscheidet zwischen werterhaltenden und wertvermehrenden Renovationen. Unter Vorweisung der entsprechenden Belege können wertvermehrende Renovationen vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden. Dabei gilt ein Freibetrag von CHF 50‘000 für Abzüge von Schuldzinsen und Renovationskosten. Bei grösseren Projekten, kann sich dadurch auszahlen, die Renovation aufzuteilen und über mehrere Kalenderjahre zu vollstrecken. Falls es unklar ist, ob es sich um wertvermehrende oder um werterhaltende Renovationen handelt, können Sie dies vorgängig bei der Steuerbehörde abklären.

Beispiel für werterhaltende Renovation:

  • Reparaturen
  • Ersatz und Unterhalt
  • Fassadenrenovationen

Beispiel für wertvermehrende Renovation:

  • Ausbauten (z.B. Dachstock)
  • Erweiterungen (z.B. Wintergarten)

Die Wahl der Handwerker

Der Architekt kann Ihnen bei der Wahl der Handwerker helfen. Es ist von Vorteil, für die Renovation Handwerker aus der Region zu beauftragen, denn somit fallen lange Anreisezeiten weg und die Handwerker werden daran interessiert sein, ihren Ruf zu wahren. Möglicherweise hat jemand aus Ihrem Bekanntenkreis bereits gute Erfahrungen gemacht und kann Ihnen gute Handwerker empfehlen.

Es empfiehlt sich pro grösseren Renovationsposten 2-3 Offerten einzuholen. Darin sollten der Liefertermin sowie die detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Renovationsarbeiten festgehalten sein. Gute Qualität der Materialien bei Renovationen zahlt sich meistens später aus - es lohnt sich also in den wenigsten Fällen, hier zu sparen. Klären Sie ebenfalls frühzeitig bei der Behörde ab, ob eine Baubewilligung für die geplante Renovation notwendig ist. Die Kosten für eine Baubewilligung würden das Budget mit mehreren Tausend Franken belasten und den Zeitplan oder gar die Ausführungswahrscheinlichkeit massiv beeinflussen.

Liegt der definitive Kostenvoranschlag für die Renovation vor, können die Aufträge an die Handwerker erteilt werden. Generell werden dazu Werkverträge zwischen den Parteien abgeschlossen, welche die zu erbringende Leistung, sowie Preis und Liefertermin beinhalten. Achten Sie darauf, dass Ihre Mängelrechte uneingeschränkt sind. Falls Probleme auftreten oder Mehrkosten entstehen, muss Sie der Handwerker umgehend informieren.

Abnahme der Renovationsarbeiten

Es empfiehlt sich, die Bauarbeiten laufend während der Renovation formell abzunehmen. Werden Mängel festgestellt, sollten diese umgehend gemeldet werden. Stellen Sie vor Begleichung des gesamten Werklohnes sicher, dass die Mängel behoben wurden, behalten Sie allenfalls einen Teil des Lohnes zurück. Falls Sie nach der Abnahme der Renovation Mängel feststellen, melden Sie diese baldmöglichst per Einschreiben dem Architekten und dem zuständigen Handwerker.


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