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Verdoppelung Kapitalpuffer

Freitag, 24. Januar 2014
Tags: Regulierung, Zinsentwicklung

Die Ankündigung über die Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers kam am Donnerstag: Ab dem 30. Juni 2014 müssen Banken Hypotheken auf Wohneigentum mit neu 2% statt wie bisher 1% hinterlegen. Diese Massnahme des Bundesrats und der Nationalbank zielt darauf hin, die rasante Entwicklung auf dem Immobilienmarkt zu bremsen.

Die Nachricht kam nicht überraschend, da die Nationalbank dies bereits im Dezember 2013 angedeutet hatte. Der antizyklische Kapitalpuffer wurde letztes Jahr aktiviert und hat zum Ziel, bremsende Wirkung gegen das starke Wachstum von Hypotheken und die steigenden Preise am Immobiliensektor auszuüben. Mit der Ankündigung des 23. Januar 2014 wird diese Regelung verschärft.

Margenausweitung als Folge des Kapitalpuffers

Von der neuen Kapitalpuffer-Regelung ist nur Wohneigentum betroffen. Der Präsident der Nationalbank Thomas Jordan erklärte in einem Interview, dass die Banken nun entweder bei der Vergabe von Hypotheken zurückhaltender sein oder zusätzliches Eigenkapital beschaffen müssen. Höchstwahrscheinlich werden die Banken jedoch diese zusätzlichen Kosten an die Kreditnehmer abwälzen. Dasselbe Phänomen war im Jahr 2013 festzustellen, als die Banken mit den Vorwänden der Aktivierung des Kapitalpuffers und der Basel III-Anforderungen ihre Margen zu Lasten der Hypothekarschuldner ausweiteten.

Umstrittene Wirksamkeit des Kapitalpuffers

Die Wirksamkeit der neuen Massnahme kommt nicht überall gut an und ist unter Experten umstritten. Diese gehen davon aus, dass die Hypothekarzinsen aufgrund der Erhöhung des Kapitalpuffers nur leicht steigen werden und sich dies – beim aktuell noch immer tiefen Zinsniveau - kaum auf das Nachfrageverhalten der Kunden auswirken wird. Dieselben Experten betrachten andere Massnahmen im Kampf gegen die Immobilienblase und die zu hohe Verschuldung als sinnvoller: Strengere Regeln bei der Tragbarkeit, höhere Eigenmittelanforderungen, höhere Amortisationspflichten.

Hypotheken-Vergleiche werden wichtiger

Mit der neuesten Massnahme rücken die Tiefstzinsen vom Jahr 2012 weiter in die Ferne. Umso wichtiger wird es, bei Hypothekarabschluss diverse Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Am einfachsten geht der Vergleich via einen unabhängigen Hypothekenbroker wie HypoPlus (Schwestergesellschaft der comparis.ch AG) – kontaktieren Sie uns unverbindlich!


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