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Comparis-Hypotheken-Barometer 2013

Mittwoch, 15. Januar 2014
Tags: Festhypothek, Libor-Hypothek, Zinsentwicklung

Im vergangenen Jahr 2013 sind die Hypozinsen für Festhypotheken markant gestiegen, dies vermeldet Comparis, eine Schwestergesellschaft von HypoPlus, im aktuellsten Hypotheken-Barometer. Gleichzeitig hat sich das Nachfrageverhalten der Konsumenten verändert: Mittelfristige Hypothekarlaufzeiten von 4 bis 6 Jahre, deren Zinssätze noch immer unter 2% liegen, sind nun stärker gefragt. Längere Laufzeiten von 7 bis 10 Jahre haben hingegen an Beliebtheit verloren.

Geldpolitik führt zum Anstieg der Hypozinsen

Rückblickend scheint die Talsohle der Hypozinsen im Jahr 2012 erreicht zu sein. Zu diesem Zeitpunkt konnten Kunden zehnjährige Festhypotheken zu rekordtiefen Hypozinsen von etwa 1.70% abschliessen. Angesichts der letzten Beobachtungen rücken diese extrem tiefen Hypozinsen in weite Ferne. Dem Comparis-Hypotheken-Barometer zufolge führten vor allem geldpolitische Gründe zu Zinserhöhungen in mehreren Etappen im Laufe des Jahre 2013. Konkret wurden einerseits die Kosten für regulatorische Anforderungen (Kapitalpuffer, Basel III) von den Banken an die Kunden überwälzt und die Margen erhöht, andererseits führten die Ankündigungen der US-Notenbank betreffend Geldpolitik im Juni zum Anstieg der Hypozinsen, insbesondere für langfristige Festhypotheken.

So kletterten die Hypozinsen für 10-jährige Festhypotheken im vergangenen Jahr von 2% auf 2.70%, wie aus der Grafik "Hypothekarzinsentwicklung" hervorgeht. Die Entwicklung der 5-jährigen Festhypotheken verlief ähnlich. Die Hypozinsen für variable Hypotheken blieben jedoch über das ganze Jahre hinweg in etwa stabil bei 2.70%.

 

Hypothekarzinsentwicklung (Quelle: comparis.ch, 15.01.2014)

 

 

Zinskurve Festhypotheken(Quelle: comparis.ch, 15.01.2014)

 

Nachfrage für mittelfristige Hypotheken steigt an

Aufgrund der Entwicklungen der letzen Monate verzeichnet Comparis einen Anstieg der Nachfrage für mittelfristige Hypotheken (4 bis 6 Jahre Laufzeit). Grund dafür sieht der Comparis-Banken-Experte Stefan Rüesch darin, dass die Hypozinsen dieser Laufzeiten noch unter der Marke von 2% kotieren. Die Nachfrage für langfristige Hypotheken (7 bis 10 Jahre Laufzeit) nahm hingegen ab.

 

Nachgefragte Hypothekarmodelle (Quelle: comparis.ch, 15.01.2014)

 

 

Nachgefragte Laufzeiten bei Festhypotheken (Quelle: comparis.ch, 15.01.2014)

 

Vorsicht mit sehr kurzfristigen Hypotheken

Der Banken-Experte mahnt jedoch beim Abschluss von Libor-Hypotheken zur Vorsicht und warnt vor einem möglichen Anstieg in den nächsten Jahren. Dies sei kein Problem, sofern sich der Libor-Satz unter der Grenze von 3% bewege. Bei einem kräftigeren Anstieg der Hypozinsen käme die Libor-Hypothek den Kreditnehmer jedoch möglicherweise teuer zu stehen. Wer darauf spekuliere, bei steigendem Zinsniveau von der Libor-Hypothek in eine Festhypothek zu wechseln werde womöglich von der Realität eingeholt – denn zu dem Zeitpunkt würden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die Festhypotheken massiv teurer sein.

Hypozinsen

Demzufolge und da sich die Hypozinsen immer noch auf historisch tiefem Niveau bewegen, rät Rüesch Kunden mit beschränktem Spielraum oder denjenigen Kunden, die Planungssicherheit bevorzugen, den Abschluss von mittel- bis langfristigen Festhypotheken.


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