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Der grundlegende Gedanke einer Genossenschaft (der Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen, die gleiche oder ähnliche wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Interessen verfolgen) findet Anwendung in den Wohnbaugenossenschaften, kurz WBG.

Die Mitgliedschaft in einer Wohnbaugenossenschaft bewegt sich zwischen Miete und Wohneigentum: Die Genossenschaftsmitglieder kaufen ihre Wohnung nicht, sind aber durch ihr Anteilscheinkapital Mitbesitzer. Baugenossenschaften haben bei der Finanzierung einige Startvorteile, da sie von der öffentlichen Wohnraumförderung profitieren. Die Bundesverfassung regelt die Wohnbau- und Wohneigentumsförderung wie auch das Wohn- und Eigentumsförderungsgesetz mit den entsprechenden Verordnungen.

Rund 1500 Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz

In der Schweiz gibt es schätzungsweise 1500 Wohnbaugenossenschaften mit rund 160‘000 Wohnungen. Das sind 0.51 % oder zusammen mit den Wohnungen weiterer gemeinnütziger Bauträgerschaften 0.88 % des gesamten Wohnungsbestandes. Die Mietzinse pro m2 liegen dabei bei den Genossenschaften um rund 15 % unter dem Durchschnitt aller Mietwohnungen (Stand Volkszählung 2000).

Im Jahre 2010 kamen laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz ca. 45'000 neue Wohnungen auf den Markt. Das entspricht einem Volumen einer grösseren Stadt wie St. Gallen oder Winterthur. Davon dürften etwa nur 1000 Einheiten genossenschaftlich gebaut worden sein, was einem Zuwachs von ca. 2,5 % der Neuwohnungen entspricht. Von 1.5 Mio. Gebäude in der Schweiz stehen rund 89 % im Eigentum von Privaten und nur ca. 2% im Eigentum der Wohnbaugenossenschaften. Während der Leerwohnungsbestand schweizweit knapp unter 1 % liegt , dürfte dieser Wert bei den Genossenschaften dank wesentlich günstigeren Mietzinsen bei nahezu Null liegen. Das Angebot an genossenschaftlichem Wohnraum mag also die Nachfrage in keiner Weise decken.

Hohe Nachfrage nach Bauraum

Hohe Baulandpreise und gestiegene Baukosten erschweren den Wohnbaugenossenschaften die Realisierung nachhaltiger Bauprojekte. Trotz teils kritischer Wirtschaftslage boomt der Wohnungsbau ungebremst und der Verbrauch an Wohnraum steigt weiter. Gründe dafür sind Bevölkerungswachstum infolge Zuwanderung, Renditesicherheit Spekulation und höhere Wohnansprüche. So beträgt in Genossenschaften der Flächenbedarf pro Person ca. 10 m2 weniger als die geschätzten 50 m2 pro Person. Leider hat sich in der Schweiz die Erkenntnis nicht durchgesetzt, die gemeinnützigen Wohnbauträger nachhaltig zu fördern, damit diese dazu beitragen, wohnpolitische Probleme zu lösen. Der Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus ist – mit Ausnahme von Zürich – gar rückläufig.

Doch die Geschichte hat gezeigt, dass gerade schwierige Zeiten immer wieder einen Ansporn für Genossenschaftsgründungen gegeben haben. Natürlich lässt sich die aktuelle Wohnungsnot nicht mit der Situation nach den Weltkriegen vergleichen, doch insbesondere in den städtischen Zentren hat sich der Wohnungsmangel zugespitzt und die Preise hochgeschraubt. Zeit also für neue Wohnbaugenossenschaften? Es gibt gute Gründe, weshalb gemeinnütziges Bauen auch heute noch sinnvoll ist. Denn was 1916 funktionierte, als einige Arbeiter mit einem „Zwänzgerlibeitrag“ die ABZ, heute die grösste Schweizer Baugenossenschaft mit knapp 5‘000 Wohneinheiten, ins Leben riefen, kann auch heute noch funktionieren.

Finanzierung Wohnbaugenossenschaften

Die Hauptkapitalgeber und wichtigsten Finanzierungspartner für die Genossenschaften sind die Banken. Die Finanzierungen an Wohnbaugenossenschaften sind begehrt, da es sich um solvente Hypothekarschuldner, werthaltige Grundpfandsicherheiten, hohe Aus-leihungsbeträge, sehr geringe Kreditausfallrisiken wie auch sehr tiefe Leerstandsrisiken handelt. Wohnbaugenossenschaften geniessen gegenüber nichtgemeinnützigen Wohnbauträgern den Vorteil, dass sie wesentlich weniger Eigenmittel bereitstellen müssen und darüber hinaus von der öffentlichen Hand unterstützt zu werden.

HypoPlus unterstützt die Finanzierung von Wohnbaugenossenschaften

Als schweizweiter Anbieter günstiger Hypotheken bietet HypoPlus günstige Hypotheken für Wohnbaugenossenschaften an. Bei einem persönlichen Gespräch erläutern wir Ihnen gerne das Potential. Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Fragen unter 044 500 71 61 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung, Stichwort „Hypothek Wohnbaugenossenschaft“.


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