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Im aktuell dynamischen Markt- und Zinsumfeld ist es schwierig, sich für die Zusammensetzung einer Hypothek zu entscheiden. Bei der Wahl des geeigneten Hypothekenmodells spielt das Verständnis des eigenen Risikoprofils eine zentrale Rolle. Darauf aufbauend ergibt sich ein effektiver Hypothekenvergleich.

Risikoprofil

Die Risikofähigkeit des Hypothekennehmers ist beim Vergleich zwischen einer Festhypothek und einer Geldmarkt- oder Libor-Hypothek mit variablem Zins das entscheidende Kriterium:

  • Wer auf Budgetsicherheit bedacht ist und darauf nicht verzichten will oder kann, ist mit einer Festhypothek unabhängig vom gegenwärtigen Zinsniveau am besten bedient.
  • Wer hingegen eine gewisse Schwankung der monatlichen Belastung durchaus tragen kann, sollte die Hypothekenwahl auch vom Zinsniveau und von den Zinserwartungen abhängig machen und darauf basierend die für ihn günstigste Hypothek auswählen.

Zinsentwicklung

Alle Hypothekenmodelle orientieren sich an der Zinsentwicklung: Geldmarkt-Hypotheken orientieren sich an den kurzfristigen Zinsen (wobei bei den Erstgenannten die Zinsen im Unterschied zu den Libor-Sätzen von den Banken bestimmt werden), Festhypotheken hingegen von den langfristigen. Die kurzfristigen Zinsen werden primär von der Notenbankpolitik geprägt. Die langfristigen Zinsen werden nebst der jeweiligen Notenbankpolitik vor allem auch durch die Erwartungen bezüglich der künftigen Konjunktur- und Geldpolitik geprägt. Seit der Finanzkrise haben die wichtigsten Notenbanken der Welt die Leitzinsen auf historische Tiefststände gesenkt.

Festhypotheken sind aktuell im historischen Vergleich sehr günstig. Wer heute davon ausgeht, dass die Zinsen in der Zukunft schnell steigen, der sollte sich das heutige tiefe Zinsniveau mit einer Festhypothek sichern.

Geldmarkt-Hypotheken sind geeignet für diejenigen, der glauben, dass die kurzfristigen Zinsen über 1-2 Jahre tief bleiben werden. Geldmarkthypotheken bergen jedoch die Gefahr eines raschen Zinsanstiegs. Hypothekennehmer fürchten sich vor einem schnellen Anstieg der kurzfristigen Zinsen wie Anfang der 90er Jahre, als die Zinsen innerhalb weniger Monate auf über 9% geklettert waren.

Es besteht die Möglichkeit, günstige Geldmarkt-Hypotheken zu nutzen und das eingegangene Zinsrisiko abzufedern, ohne dass dabei, im Gegensatz zu den Modellen mit sog. "Cap" (Definition einer Zinsobergrenz), Zusatzkosten entstehen:

  • Amortisation der Hypothek durch Verwendung der Einsparungen aufgrund der tiefen Zinsen. Dadurch reduziert sich die finanzielle Belastung geringfügig, auch wenn die Zinsen in der Zukunft wieder steigen sollten.
  • Wechsel in eine Festhypothek, wenn die Zinsen angsteigen (der Hypothekennehmer hat nach jeder Zinsperiode - normalerweise 3 oder 6 Monate - die Möglichkeit, die Hypothek umzuwandeln). Jedoch gilt es in diesem Szenario zu beachten, dass bei einem Wechsel der Zins zu diesem Zeitpunkt bereits die gestiegenen Zinserwartungen in sich trägt, sprich: die angebotenen Festhypotheken bereits einen markant höheren Zins ausweisen werden.

Mit unserem Hypothekenrechner haben Sie die Möglichkeit, schnell, einfach die verschiedenen Modelle zu vergleichen:

Wahl des richtigen Hypothekenmodells

Ausgangslage für die Wahl einer Festhypothek

  • Geringe Risikofähigkeit: Beschränktes Budget, generell starke Belastung durch die Kosten der Hypothek, generell geringe Risikobereitschaft.
  • Aktuell tiefe Zinsen und/oder erwarteter Zinsanstieg: Aktuell sehr tiefe Zinsen, welche es langfristig zu sichern gilt, erwarteter Zinsanstieg in naher Zukunft.

Ausgangslage für die Wahl einer Geldmarkthypothek

  • Hohe Risikofähigkeit: Geringe Budgetrestriktionen, generell geringe Belastung durch die Kosten der Hypothek, hohe Bereitschaft, mit Blick auf potenzielle Zinsvorteile Risiken einzugehen.
  • Aktuell hohe Zinsen und/oder erwartete Zinssenkung: Aktuell sehr hohe Zinsen, an welche man sich nicht langfristig binden will, erwartete Zinssenkung in naher Zukunft.

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