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Neben der gewöhnlichen Libor-Hypothek bieten viele Banken auch die Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung (Cap) an. Dabei wird eine Zinsobergrenze fixiert, welche die maximalen Zinskosten nach oben beschränkt. Die Prämie für die Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung (Cap) ist jedoch oftmals relativ teuer und lohnt sich daher meist nur bei grösseren Finanzierungen (ab ca. CHF 2 Mio.).

Die Libor-Hypothek

Über die letzten 10 Jahre hinweg hat sich die Libor-Hypothek als kostengünstigstes Hypothekenmodell etabliert. Da sich der Libor-Satz aktuell immer noch auf sehr tiefem Niveau bewegt, ist dieses Hypothekarmodell nach wie vor sehr interessant. Konkret setzt sich der Zinssatz der Libor-Hypothek wie folgt zusammen: Libor-Satz plus Kundenmarge. Dabei wird der Libor-Satz täglich in London neu festgelegt; aktuell (Ende 2013) kotiert der 3-Monats-Libor bei ca. 0.02%. Das finanzierende Institut bestimmt aufgrund der Risiko-Faktoren Bonität des Kunden und Qualität der Liegenschaft die Kundenmarge. Ebenfalls beeinflusst wird die Marge durch das Kundenpotenzial (kann das finanzierende Institute weitere Geschäfte mit dem Kunden abschliessen oder erwarten?) und schliesslich die Verhandlungsmacht des Kunden.

Da sich der Libor-Satz täglich ändert, kann der Zinssatz der Libor-Hypothek während der Laufzeit stark schwanken. Daher eignet sich dieses Hypothekarmodell nur für Kunden, die einen unerwarteten, massiven Zinsanstieg problemlos verkraften können. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Zinskosten sind Libor-Hypotheken in der Schweiz eher wenig verbreitet (ca. jede zehnte Hypothek wird als reine Libor-Hypothek abgeschlossen).

Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung (Cap)

Seit einigen Jahren bieten Banken auch Libor-Hypotheken mit Zinsabsicherung (Cap) an. Bei diesem Hypothekarmodell verfügt der Kunde über eine Sicherheit, nämlich einer Zinsobergrenzen (Cap). Schliesst der Kunde eine Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung ab, kann der Zinssatz während der Laufzeit nur bis zur festgelegten Grenze ansteigen. Für diese Zinsabsicherung muss die Bank jedoch entschädigt werden.

Teure Zinsabsicherung

Der Abschluss einer Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung (Cap) lohnt sich für den Kunden in den seltensten Fällen. Man kann davon ausgehen, dass bei einer 3-jährigen Laufzeit die Kosten für eine Zinsabsicherung bei 4% einmalig etwa 0.30% - 0.50% des Hypothekarvolumens betragen. Das macht jährlich 0.10 % - 0.17%. Dazu kommen die Zinskosten für die Libor-Hypothek (je nach Kundenmarge etwa 1.02%). Die Kosten für eine Libor-Hypothek mit Zinsabsicherung (Rahmenlaufzeit 3 Jahre) belaufen sich somit auf mindestens 1.12%, zuzüglich allfälliger Zinserhöhungen bis zur Libor-Zinsobergrenze (Cap) von 4%. Wenn man dies mit dem aktuellen Zinssatz einer 3-jährigen Festhypothek vergleicht (1.30%), kommt man zum Schluss, dass sich die Zinsabsicherung kaum lohnt.

Strategieentscheid

Somit stellt sich aus unserer Sicht eher die Frage, ob sich der Kunde eher für eine aktuell (noch) sehr günstige Libor-Hypothek oder für eine Festhypothek, deren Kosten genau bezifferbar sind, entscheiden soll. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Strategieentscheid. Neben den finanziellen Aspekten (Spielraum im Haushaltbudget), spielen in der Entscheidungsfindung psychologische Faktoren wie die Risikotoleranz des Kunden in Hinblick auf steigende Hypozinsen sowie seine Erwartungen in Hinblick auf die zukünftige Zinsentwicklung eine ebenbürtige Rolle. Dabei muss der Kunden selber entscheiden, was für ihn stimmt- wichtig ist jedoch, dass die Hypothek dem Kunden keine schlaflose Nächte bereitet!


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