Handänderungssteuer

Mercoledì, 19. Febbraio 2014
Tags: Hypothekarberatung, Regulierung

Die Gebühren für die Abwicklung eines Immobilienkaufs sind nicht überall gleich hoch. Je nach Standort können die zusätzlichen Kosten die Freude am neuen Eigenheim trüben. Dabei fällt die Handänderungssteuer besonders stark ins Gewicht.

Die Kaufverhandlungen sind abgeschlossen, Käufer und Verkäufer sind sich einig, die Finanzierung ist gesichert. Doch dann die böse Überraschung: Neben den bereits happigen Grundbuch- und Notariatsgebühren, die Rechnung für die Handänderungssteuer. Während die Handänderungssteuer zwischenzeitlich in einzelnen Kantonen abgeschafft wurde, kommt diese Steuer in den meisten anderen Kantonen weiterhin zum Tragen und stellt eine „gegenleistungslose“ Einnahmequelle für die Behörden dar.

Die Erhebung der Handänderungssteuer

Die Handänderungssteuer wird beim Erwerb einer Liegenschaft oder eines Grundstücks (Handänderung) erhoben und muss in den meisten Kantonen durch den Käufer entrichtet werden. Vereinzelt sind jedoch auch Käufer und Verkäufer gemeinsame Schuldner der Handänderungssteuer (jeweils zur Hälfte). Von der Handänderungssteuer befreit oder privilegiert behandelt (z.B. mit einem ermässigten Steuertarif) sind je nach Kanton beispielsweise Besitzerwechsel durch Erbgang, Schenkung oder Handänderungen in der Familie. Die meisten Kantone kennen bei der Handänderungssteuer diverse Ausnahmefälle, auf die wir hier nicht eingehen können.

Erheber der Handänderungssteuer sind in der Regel die Kantone, zum Teil jedoch auch die Gemeinden. Die Höhe der Handänderungssteuer wird durch den Kanton bzw. durch die Gemeinde festgelegt und schwankt je nach Kanton zwischen 1-3% der Bemessungsgrundlage. Als Bemessungsgrundlage dient meistens der Kaufpreis, in einzelnen Fällen jedoch auch der amtliche Wert oder der Verkehrswert der Liegenschaft.

Markante Unterschiede bei den Steuertarifen

Am stärksten bluten die Käufer im Kanton Neuenburg, wo die Handänderungssteuer 33 ‰ beträgt. Die Handänderungssteuer für ein Einfamilienhaus, dessen Kaufpreis auf CHF 850‘000 festgelegt wurde, beläuft sich dort auf CHF 28‘050. Für dasselbe Einfamilienhaus müsste ein Käufer im Kanton Bern CHF 15‘300 und im Kanton Nidwalden CHF 8‘500 bezahlen. (Quelle Leitfaden der Schweizerischen Steuerkonferenz SKK: Die Handänderungssteuer, Dezember 2009)

In den Kantonen Uri, Glarus, Zug und Schaffhausen wird keine Handänderungssteuer belastet, sondern nur eine Handänderungs- oder Grundbuchgebühr, als Entschädigung für den Aufwand für die Verwaltungstätigkeit (Eintragung in das Grundbuch). Gut lachen können die Käufer in den Kantonen Zürich und Schwyz, die weder eine Handänderungssteuer noch eine Handänderungsgebühr kennen.

Detaillierte Informationen über die Handänderungssteuer finden Sie im Leitfaden der Schweizerischen Steuerkonferenz SSK.

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